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Macron fordert in Davos "neuen weltweiten Vertrag"

Französischer Präsident warnt vor Extremismus

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat in Davos vor Spitzenpolitikern und Managern einen "neuen weltweiten Vertrag" gefordert. Dies sei notwendig angesichts einer Globalisierung, die "die Welt nach unten zieht", sagte Macron in seiner Rede vor dem Weltwirtschaftsforum in dem schweizerischen Skiort. Andernfalls würden die "Extremismen in zehn oder 15 Jahren in allen Ländern siegen", fügte er hinzu.

Macron, der zu Beginn Englisch sprach und dann ins Französische wechselte, appellierte an die zahlreich in Davos vertretenen multinationalen Unternehmen, auf die von ihnen "mit Leib und Seele betriebene Steueroptimierung" zu verzichten. Die Regierungen müssten ihre Steuerstrategien weltweit koordinieren - unter anderem, um die steuersäumigen Internetriesen zu besteuern.

Der ehemalige Investmentbanker äußerte sich nach Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die vor Nationalismus und Protektionismus warnte. "Frankreich ist zurück", rief Macron den Spitzen von Politik und Wirtschaft zu und bezog sich damit auf die von ihm angestoßenen Reformen, die die französische Wirtschaft in Schwung bringen sollen.

Am Freitag hat  US-Präsident Donald Trump seien Auftritt in Davos. Mit seiner Strategie des "America first" ist er einer der führenden Vertreter nationalstaatlichen Denkens.