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Einnahmen aus sogenannten Gemeinschaftssteuern sinken im Januar um acht Prozent

Verschiebung der Fälligkeit bei Einfuhrumsatzsteuern spielt große Rolle

Die staatlichen Einnahmen aus sogenannten Gemeinschaftssteuern haben im Januar um 8,2 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahresmonats gelegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag nach einer Kalender- und Saisonbereinigung der Daten in Wiesbaden mit. Zu dieser Steuerklasse zählen unter anderem Umsatz- und Einkommensteuer. Die Einnahmen werden unter Bund, Bundesländern und Kommunen geteilt.

Die Umsatzsteuereinnahmen gingen im Januar 2021 um 13,9 Prozent, zurück wobei nach Angaben des Bundesamts vor allem ein Rückgang bei der Einfuhrumsatzsteuer zu Buche schlug. Dabei wirkte sich eine Verschiebung des Fälligkeitstermins im Zuge der Maßnahmen gegen die Coronakrise aus. Der Staat gibt den Unternehmen mehr Zeit zur Bezahlung, um deren Liquiditätsausstattung zu verbessern.

Die Einkommensteuereinnahmen gingen demnach im Januar um 4,8 Prozent zurück. Die Einnahmen aus den reinen Bundessteuern stiegen dagegen um 1,3 Prozent. Auch bei den Einnahmen aus den reinen Landessteuern gab es ein leichtes Plus von 0,8 Prozent.