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Großteil der Hauseigentümer hat Erklärung zu Grundsteuer noch nicht eingereicht

Finanzministerium: Abgabequote bislang von 18 Prozent - Frist endet Ende Oktober

Wenige Wochen vor Fristende hat ein Großteil der Hauseigentümer in Deutschland die für die Grundsteuerreform nötige Erklärung noch nicht eingereicht. Bis zum vergangenen Donnerstag seien 6,2 Millionen Feststellungserklärungen eingegangen, sagte eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums am Montag in Berlin. Die Abgabenquote habe sich "insgesamt auf knapp 18 Prozent erhöht". Die Abgabefrist endet am 31. Oktober.

Bis zum Ende des Jahres 2024 wird die Grundsteuer noch nach dem aktuellen Stand berechnet. Dann greifen neue Berechnungsmethoden. Dafür müssen bundesweit Millionen Grundstücke neu bewertet werden. Viele Hauseigentümer müssen deshalb Angaben zu ihrem Grundstück an das Finanzamt übermitteln.

Eine Fristverlängerung steht wegen der schleppenden Abgabe der Erklärungen bereits seit längerem im Raum. Darüber müssten allerdings die Bundesländer entscheiden, sagte die Ministeriumssprecherin. Sollten sich die Länder für den Fall einer Fristverlängerung auf ein gemeinsames Vorgehen einigen, "wäre das natürlich sinnvoll", sagte sie.